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Weihnachtsbeleuchtung Freie Strasse


Strahlende Freie Strasse


Seit ein paar Abenden erstrahlt die Freie Strasse auf ihrer ganzen Länge, was da heisst vom Bankverein bis hinunter zum Marktplatz, ja sogar bis weit in die Streitgasse und Rüdengasse hinein in glitzerndem Lichterschmuck. Seit ein paar Tagen strahlen auch die Augen der Binggisse in der grossen Spielstube beim Münsterberg. Und nicht zuletzt strahlen natürlich die Geschäftsleute, dass es der Interessen-Gemeinschaft Freie Strasse (IGF) wieder gelungen ist, mit ihren vorfestlichen Vorbereitungen rechtzeitig fertig zu werden.

Die halbe Freie Strasse, genauer gesagt die geschäftsführenden Häupter dieser zentralen Ladenstrasse versammelten sich auf Einladung der IGF im Restaurant zum Barfüsser. Karl Vogt, Geschäftsführer im Maison Lehmann, begrüsste im Namen des Vorstandes der IGF vor allem den Seniorchef dieser Firma, August Gümbel, auf dessen Initiative die IGF vor rund 30 Jahren ins Leben gerufen worden ist. Die neue Festbeleuchtung ist das bisher grösste Gemeinschaftswerk der IGF und eine Attraktion für die ganze Innerstadt. Aus vier Entwürfen von Fred Neukomm wurde der am meisten versprechende ausgewählt.

Anfang September wurde ein Probebogen an Ort und Stelle geprüft und genehmigt, worauf sich EW, Schlosser und Elektriker mit Feuereifer an die Ausführung machten. Nun sind die 27 halb gotisch, halb arabisch anmutenden, zu beiden Seiten in zwei Sterne auslaufenden Doppelbogen installiert. Jeder trägt 230 Lampenbirnen, so dass rund 6300 zusätzliche Lichter in der Freien Strasse strahlen. In der Mitte der 7,5 Meter hohen, 12 Meter breiten Bogen hängt jeweilen der vielzackige Stern, der schon in früheren Jahren als weihnachtlicher Schmuck diente. Karl Vogt dankte allen Mitarbeitern für den guten Einsatz.

Bericht aus der Zeitung „Basler Nachrichten“ vom 2. Dezember 1963